Bundesliga

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1973 gilt als die Geburtstunde der Trampolin Bundesliga, in der zweiten Jahreshälfte fand die erste Saison statt. Es gehörten je fünf Mannschaften den beiden Staffeln NORD und SÜD an. Die Teilnehmer wurden durch die leistungsstärksten Vereine vor der Sommerpause in Qualifikations-Wettkämpfen ermittelt.
 
1973 gilt als die Geburtstunde der Trampolin Bundesliga, in der zweiten Jahreshälfte fand die erste Saison statt. Es gehörten je fünf Mannschaften den beiden Staffeln NORD und SÜD an. Die Teilnehmer wurden durch die leistungsstärksten Vereine vor der Sommerpause in Qualifikations-Wettkämpfen ermittelt.
  

Version vom 2. Januar 2008, 13:40 Uhr

siehe auch: Liga

1973 gilt als die Geburtstunde der Trampolin Bundesliga, in der zweiten Jahreshälfte fand die erste Saison statt. Es gehörten je fünf Mannschaften den beiden Staffeln NORD und SÜD an. Die Teilnehmer wurden durch die leistungsstärksten Vereine vor der Sommerpause in Qualifikations-Wettkämpfen ermittelt.

Anfangs war es ausnahmsweise erlaubt, auch das weibliche Geschlecht starten zu lassen. Da sich im Laufe der folgenden Jahre keine eigene Frauen Bundesliga entwickelte, wurde diese Regelung aufgehoben und inzwischen ist es völlig normal, dass die Damen mit an den Start gehen und somit Wettkämpfe mit gemischten Mannschaften bestritten werden, ermittelt wird der Deutsche Vereins-Meister.

Arno Wiest aus Bruchsal war einer der Pioniere, der im ersten Jahr als Staffelleiter fungierte. Es folgte bereits in der zweiten Saison Gerhard Schnierda aus Düsseldorf-Unterbach, 25 Jahre leitete er die Bundesliga und zum Abschluss ernannten ihn die Mitglieder zu ihrem Ehrenvorsitzenden. Heinz-Peter Michels aus Frankfurt löste ihn im Jahre 1998 als Nachfolger ab, seitdem ist er der Bundesliga Vorsitzende.

Im Süden entstand 1974 bereits eine zweigeteilte Regionalliga, Rolf Kraft (Gernsbach) sowie später Klaus Thiel (Erlangen) waren die ersten Staffelleiter. Es folgten Hans-Peter Daum (Wiesloch), Ladislaus Batho (Bruchsal) sowie Heinz-Peter Michels (Frankfurt).

Die beiden Regionalliga Staffeln im Norden organisierte in den Jahren 1976 und 1977 Heinz-Peter Michels, damals noch Essen. Ihm folgte Detlef Kliemsch (Köln), Uwe Rath (Bremerhaven) und Raimund Scholl (Brühl) als Staffelleiter.

Anfang der achtziger Jahre wurden die Gruppen auf sechs Vereine aufgestockt und wenige Jahre später die Bezeichnung II. Bundesliga für die bisherige Regionalliga gewählt. Um die leistungsstärksten Vereine gegeneinander antreten zu lassen wurde im Jahre 1998 die eingleisige I. Bundesliga sowie die zweigeteilte II. Bundesliga mit je sieben Teams eingeführt.

Seit 1995 gab es in der Bundesliga ein eingeschränktes Zweitstartrecht, zunächst ein, später zwei Sportler pro Team durften eingesetzt werden. Inzwischen wurde diese Regelung durch den DTB dahingehend verändert, dass seit 2005 ein nicht eingeschränktes Zweitstartrecht Gültigkeit hat.

Ausländer sind startberechtigt, wenn sie mindestens ein Jahr in Deutschland einen festen Wohnsitz nachweisen können. Einige Jahre gab es besondere Regelungen und in der Bundesliga zeigten Weltklasse Athleten ihre teilweise atemberaubenden Flugelemente. Es wurde 2003 vom Deutschen Sportbund in Absprache mit den Ministerien in der Hauptstadt Berlin untersagt und nur noch den Profi Sportarten erlaubt, um dem bundesdeutschen Nachwuchs mehr Einsatz Chancen zu bieten.

Noch vor der Jahrtausendwende entstanden diverse strukturelle Veränderungen. Der neu gewählte Bundesliga Ausschuss setzte sich zum Ziel, zeitgemäße Wege aufzuzeigen, um somit die Attraktivität so gut es geht zu erhöhen. Das Trampolin Magazin JUMP und die Internet Adresse www.online-jump.de entwickelten sich und standen für eine sich sichtbar wandelnde Phase. Dazu zählte auch die Präsentation der Bundesliga-Finals in den letzten Jahren sowie die mehrjährige Partnerschaft mit dem Touristik Unternehmen PRO TOURS.

Es folgte im Jahre 2000 ein weiterer Meilenstein mit der Gründung des Förderverein Trampolin Bundesliga, kurz FTB e.V. genannt. Die Bundesliga-Vereine erhielten seitdem für ihre Talent- und Nachwuchsförderung eine finanzielle Unterstützung, Prämien sorgten im Finale für einen weiteren Anreiz. Seit dem Jahre 2006 gehören die Mitglieder dem Förderverein der Freunde des Trampolinsports (FFT) an, sie fusionierten und bündeln seitdem ihre Kräfte.

Die Begeisterung war groß, als die Disziplin Trampolin ins Olympische Programm 2000 aufgenommen wurde. Doch das allein reichte nicht aus, mehr ins Rampenlicht der Öffentlichkeit zu rücken. Obwohl oftmals als äußerst Telegen eingestuft, wurde durch die Fernseh-Anstalten häufig nur regional übertragen. Allerdings hat sich gezeigt, dass die Medien umfangreicher über das Trampolinturnen berichten, wenn internationale Titelträger beteiligt sind oder an besonderen Orten die Wettkämpfe ausgetragen werden, so z.B. beim Finale 2004 in einem Frankfurter Bankenturm.

Weiterführende Links

http://de.wikipedia.org/wiki/Trampolin-Bundesliga

http://www.trampolin-bundesliga.de/

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