1/2-ein Dreiviertel

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(1/2-ein Dreiviertel rückwärts, 1/2-ein Dreiviertel vor(-wärts) (!))

Schwierigkeit: 0,4 Punkte
Abkürzung nach dem
numerischen System:
3 1 / R


Inhaltsverzeichnis

Anmerkungen

Die wiedersprüchlichen Bezeichnungen haben folgende Ursache. Fachlich betrachtet ist es ein Rückwärtssalto, da der Absprung rücklinks erfolgt. Wegen der subjektiven und auch großteils methodischen Nähe zum 3/4-Vorwärts ist aber auch die Bezeichnung "1/2-ein Dreiviertel vor" verbreitet.

Sprungbeschreibung

Der 1/2-ein Dreiviertel ist ein gestreckter Salto rückwärts mit halber Schraube zum Rücken. Der Turner springt mit gestellten Armen zum Rückwärtssalto ab. Mit Verlassen des Tuches wird die Schraube eingeleitet, der Blick bleibt noch in Absprungrichtung gerichtet. Nach ungefähr einer viertel Schraube kann der Blick auf das Trampolintuch gerichtet werden, die Arme bleiben erhoben. Die Beine werden über die Senkrechte hinaus weitergeführt bevor die Hüfte im letzten Moment für die Landung eingeknickt wird. Die Landung erfolgt gleichmäßig auf dem ganzen Rücken, die Beine sind gestreckt nach oben gerichtet.

Bedingungen für das Erlernen des Sprunges

Lehrwege

Ganzheitsmethode

Der Lehrweg ist denkbar einfach. Der Aktive wird aufgefordert 1/2 Schraube zum Bauch zu turnen mit langem Blickkontakt zur Ausgangsrichtung. Dann turnt er mit etwas mehr Schwung über Kopf, natürlich in die Schiebmatte und auf jeden Fall mit Unterstützung des Trainers. Die Landung ist schon vom 3/4-Vorwärts bekannt.

Fußrichtung-trampolin.jpg


Der schwierige Teil beginnt erst jetzt, nämlich den Sprung auch schön zu turnen. Das erste und größere Problem ist meist, dass der Springer schräg auf dem Trampolin landet. Dem kann man begegnen, indem der Springer die Beine nicht in Richtung A, wie er es sicher getan hat, sondern in Richtung B schiebt (s. Bild). Dies kann man auch bei 1/2 Schraube zum Bauch noch mal verdeutlichen und vereinfachen.

Das zweite Problem besteht darin, den Turner zu überreden nicht gleich beim ersten Blickkontakt die Hüfte zu beugen, sondern die Beine noch etwas weiter über den Kopf zu ziehen.

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