Blackout

Aus Trampolinwiki
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Ein Blackout im Trampolinsport trifft meist erfahrene Turner und Turnerinnen auf fortgeschrittenem Niveau, oft nach einem Absturz oder misslungenem Sprung.

Er äußert sich dadurch dass einzelne Sprünge, Sprunggruppen (Salti mit Schrauben, alle Rückwärtssalti, u.a.) oder alle Sprünge, die schwieriger als die Landungsarten sind, nicht mehr geturnt werden können. Der Aktive hat einfach vergessen, wie sie abgesprungen werden und verbindet meist ein (extremes) Angstgefühl damit.

Mögliche Ursachen

  • Absturz, der plötzlich große Angst mit bestimmten Sprüngen assoziiert
  • Aktiver dreht Schrauben in die falsche Richtung oder hat seine Schraubrichtung umstellen müssen und ist dadurch verwirrt
  • Vorraussetzungen für Sprünge oder Sprunggruppen wurden nicht genug verinnerlicht und zeigen später diese Auswirkung
  • Durch Wachstum oder anderes hat sich das Sprunggefühl nachhaltig verändert und führt zu Verwirrung.
  • andere...

Gegenmaßnahmen

Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass Voraussetzungen intensiv genug geübt werden. Auch die Schraubrichtung gut und lange zu festigen ist eine wichtige Prävention.

Wenn der Blackout eingetreten ist hilft nur langsamer, einfühlsamer Wiederaufbau. Manchmal gibt es Ausnahmesprünge (Lieblingssprünge), die noch funktionieren. So geschehen, 3/4-Rückwärts konnte als einziger Rückwärtssalto noch geturnt werden. Das Ausmaß des Blackouts ist vorsichtig und sorgsam auszuloten. Zunächst muss verhindert werden dass es nicht schlimmer wird. Die Sprünge, die noch funktionieren sollten als einzige behutsam aber kontinuierlich gefestigt werden.

Nach und Nach können dann methodisch aufgebaut die anderen Sprünge folgen. In manchen Fällen "platzt der Knoten" und die Sprünge sind wieder da. Oft jedoch müssen alle Sprünge mehr oder weniger mühsam wieder erlernt werden.

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