Gestellte Arme

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Gestellte Arme oder "das Arme stellen" ist eine Absprungtechnik, die sich im Wettkampfsport durchgesetzt hat.

Es bedeutet, dass der Springende mind. vor dem ersten Sprung und zwischen den Sprüngen einer Übung die Arme in der Landung senkrecht nach oben hält. Die Ellenbogen sollen dabei durchgedrückt sein, was vielen Aktiven aber besonders schwer fällt. Bilder 1 - 3:

Salto a Maintz Nicole.jpg

Diese Technik bewirkt, dass der Aktive eine bessere Körperspannung aufbaut (u.a. weil der Körperschwerpunkt etwas höher liegt) und der Absprung gerader nach oben erfolgt.

Es gibt verschiedene Methoden um die Arme in diese Ausgangslage zu bringen, die hauptsächlich Geschmackssache sind.

Arme stehen die ganze Zeit
Der Aktive hält die Arme bei allen Sprüngen durchgehend gestellt. Dies hat einen sehr guten gewöhnungs- und kräftigungseffekt vor allem bei Anfängern. Weil die Arme still gehalten werden sollen lernt der Aktive durch gute Körperhaltung und Fußabdruck Unsicherheiten zu korrigieren.
Vor der letzten Landung Armkreis anhalten
Der letzte Armkreis vor dem Absprung wird weggelassen, indem die Arme oben stehen bleiben.
Mit Anklatschen
Der vorletzte Armkreis wird verändert: anstatt die Arme ruhig nach oben zu führen, wird diese Bewegung leicht beschleunigt um die Arme vor der Landung noch einmal seitlich an die Beine "klatschen" zu können und vor der Landung wieder zur Senkrechten zu heben. Diese Methode bedarf einiger Übung und Körperspannung.
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