Mattenberg

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Rückenprellen bzw. "Wandlaufen" an einem Mattenberg


Definition

Ein Mattenberg ist grundsätzlich nur eine erhöhte, gepolsterte Landefläche. Der Name stammt vermutlich von der einen Art diesen aufzubauen, indem man mehrere Weichbodenmatten übereinander stapelt. Bei Verwendung mit einem Mnitramp oder Doppelminitramp ist er aber auch mit nur einer Weichbodenmatte auf Turnkästen o.ä. zu realisieren. Für die Verwendung mit dem Trampolin ist nur der Mattenstapel zwischen 2 Geräten möglich.

Verwendung

Der Mattenberg ist in erster Linie ein Spielzeug und eine Abwechselung mit hohem Aufforderungscharakter. Wie bei anderen Spielen auch, können die Turner aber auch vieles lernen ohne ständig ermahnt zu werden:

  • Sie müssen hoch springen (je nach Höhe des Mattenbergs)
  • Sie müssen ihre Position auf dem Trampolin neu koordinieren, da sie jetzt am Rand springen sollen
  • Vorbereitung für Salti vorwärts
  • Intuitive Auseinandersetzung mit dem "Wandern"

Mit dem Mattenberg wird ein einfacher Sitzsprung zu einer neuen Herausforderung, weil die Beine in der Vorwärtsbewegung irgendwie über die Mattenkante gebracht werden müssen. Demgegenüber ist die ½ Schraube zum Sitz plötzlich sehr einfach, weil es mehr Ähnlichkeit mit dem Hinsetzten auf einen Stuhl oder Sofa bekommt.

Eine der ersten, und für ungeübte nicht kleine Herausforderungen sollte das aufrechte Aufspringen auf den Mattenberg sein. Die meisten Aktiven lehnen sich zunächst zu weit nach vorne, sodass sie zwar eine weite Vorwärtsbewegung bewirken, aber an der Mattenkante hängen bleiben.

Weitere Übungsmöglichkeiten sind die Rolle auf den Mattenberg als Vorbereitung für den Salto vorwärts oder das Überspringen wobei dafür im Zielgerät zumindest am Anfang eine Landematte warten sollte.

Auch für erfahrene Springer ist ein Salto rückwärts rücklinks auf den Mattenberg eine große Herausforderung, jedoch nicht unmöglich.

Der große Nachteil des Mattenbergs soll hier nicht unterschlagen werden: Beim Aufspringen oder gar beim Überqueren wird immer ein Wandern erzwungen das im Wettkampfsport unerwünscht ist.

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