Rudolph

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(Rudi)

Schwierigkeit: 0,8 Punkte
Abkürzung nach dem
numerischen System:
4 3 /


Inhaltsverzeichnis

Anmerkungen

Zunächst sollte geübt werden, den Barani mit lange gestellten Armen zu turnen. Es kann auch nicht schaden, die Arme mal während des ganzen Sprunges gestellt zu halten.

Sprungbeschreibung

Der Rudolph oder Rudi ist ein gestreckter Salto vorwärts mit 1 1/2-facher Schraube. Nach dem Absprung mit gestellten Armen zum Salto vorwärts werden vor erreichen der Senkrechten die Arme auf bestimmte Weise angelegt, sodass die Schraube ausgelöst wird. Dazu wird - bei einem Linksschrauber der rechte Arm seitlich und der linke Arm vor dem Körper angelegt. Die Schraube sollte schon kurz nach der Senkrechten beendet sein und durch entgegengesetztes hochnehmen der Arme gestoppt werden. Der Sprung wird weiterhin gestreckt bis auf die Füße fortgeführt.

Bedingungen für das Erlernen des Sprunges

Beim Barani muss auf die sehr gute Kopfhaltung geachtet werden. Wenn der Kopf nicht gerade gehalten wird, fällt die Orientierung im Rudi schwerer.

Der 3/4-Vorwärts ist eher eine Empfehlung. Er wird nur für den schraubenbetonten Lehrweg benötigt. Ich würde aber nicht nur eine Lehrweise verfolgen, sondern für ein umfassendes Technik-Verständnis (gerade bei postpubertären Turnerinnen und Turnern) die beiden Wege kombinieren.

Lehrwege

Saltobetonter Weg

Der fertige Barani wird schrittweise weiter geschraubt. Mit der ganzen Schraube sollte schon sehr früh, Monate bevor der Rudi erarbeitet werden soll, begonnen werden.

Ich rate von der Benutzung einer Schiebematte eher ab. Durch den guten Barani und der Fußlandung ist das Fangen recht unproblematisch. Durch die große Schraubgeschwindigkeit sind in einer weichen Schiebematte die Sprung- und Kniegelenke ziemlich gefährdet (Bänderriß).

Es sollte von Anfang an auf eine recht späte Schraube hingearbeitet werden. Die Schraube wird durch die Armführung eingeleitet. Bei einem Linksschrauber muss der rechte Arm seitlich zum Körper geführt werden, der linke vorne oder gar vorne zur rechten Bauchseite.

Schraubenbetonter Weg

Hierbei bietet sich die Arbeit mit dem Mattenberg an. Es sollte aber auch mit der Schiebematte geübt werden, weil man a) nicht ständig einen Mattenberg aufbauen kann und b) verhindert werden muss, dass der Springer sich das Wandern nach vorne angewöhnt. Beim Einsatz der Schiebematte sollte unbedingt sehr flach gesprungen werden.

Es wird mit dem 3/4-Vorwärts der Barani zum Bauch entwickelt. Wenn dabei die gerade Körperhaltung beibehalten wird kann weitergeschraubt werden zum Rücken und schließlich zum Bauch. Wenn diese Lernschritte abgeschlossen sind sollte zunächst in die Knielandung gesprungen werden um dann die Fußlandung zu erarbeiten.

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