Sitzsprung

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(Sitz, Sitzlandung)

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Inhaltsverzeichnis

Sprungbeschreibung

Der Sitzsprung wird von den Füßen mit gestellten Armen abgeturnt. Der Turnende schiebt gestreckt Bauch und Beine nach vorne sodass eine leichte Rücklage (ca. 1/8 Rotation) erreicht wird, die Arme werden gehalten. Kurz vor dem Aufkommen wird die Hüfte abgeknickt und die Hände für die Landung hinter das Becken geführt, sodass Hände, Po und die gestreckten Beine die waagerechte Landefläche bilden. Die Fingerspitzen zeigen zu den Füßen. Der Oberkörper behält die leichte Rücklage bei, die Hände stützen dies ab.

Bedingungen für das Erlernen des Sprunges

Das Kind muss nur die Rückfederung des Tuches nutzen und einschätzen können.

Lehrwege

Ohne Hilfe

Der Sitzsprung ist ein sehr einfacher Sprung und für Menschen eine bekannte Körperposition. Kindern ab dem Grundschulalter reicht meist die folgende Methode. Das Kind setzt sich ohne zu federn auf das Trampolin und der Übungsleiter erklärt die Sitzposition (gestreckte Beine und Füße, leichte Rücklage, Armhaltung, Finger zeigen nach vorne). Dann bekommt das Kind die Aufgabe aus einem leichten Federn in genau diese Position zu springen und sofort wieder aufzustehen. Springen mit gestellten Armen folgt später.

Sicherungsgriff

Das Kind kann vom Übungsleiter von hinten unter den Achseln gehalten werden. Der Sprung wird dadurch verlängert und das Kind hat mehr Zeit sich zu orientieren und die Gliedmaßen zu koordinieren. Allerdings wird das Heben der Beine gleichzeitig erschwert.

Orientierungs- und Landehilfe

Das Kind lernt die folgende Hilfestellung zunächst schon bei der Erklärung der Sitzlandung kennen. Nachdem er erklärt hat, wie es landen soll, stellt sich der Übungsleiter an die Füße des Kindes, greift die Sprunggelenke und beginnt das Kind vorsichtig zu federn. Wichtig ist, dass das Kind die Beine immer gestreckt hält (ggf. immer wieder darauf hinweisen) und dass die Beine vom Übungsleiter immer auf gleicher Höhe der Hüfte gehalten werden.

Nun steht das Kind auf und (der Übungsleiter bleibt auf seiner Position) bekommt die Anweisung dem Übungsleiter "die Beine zu geben" also die Beine vorne hoch zu heben, Richtung Übungsleiter. Wichtig ist dass der Übungsleiter seine Hände dabei dort hält, wo das Kind die Füße hinbewegen soll, damit es das Ziel sieht. Im Sprung "fängt" der Übungsleiter die Beine des Kindes und begleitet die Landung genau wie bei der Vorübung zuvor.




Mögliche Fehler

Die Beine werden nicht hoch genug gehoben

Dieser Fehler bewirkt, dass das Kind immer zuerst mit den Hacken aufkommt und dann in eine Rollbewegung rückwärts gerät. Abgesehen von dem Misserfolgserlebnis kann dass ein sehr beängstigendes Erlebnis sein und es sollte nicht zu oft provoziert werden. Abhilfe kann Lehrweg Nr. 3 schaffen.

Es kann auch zunächst das Aufstehen geübt werden. Das bewirkt, dass das Kind ein Körpergefühl für die Sitzlandung entwickelt und Ängste abbaut. Dabei kann auch schon an Details wie Beinhaltung und Armführung gearbeitet werden.

Traineranweisung: "Drück deinen Po auf das Trampolin" oder "Der Po soll zuerst landen".

Die Beine werden zu hoch gehoben und krachen auf das Trampolin

Es kann in diesem Fall am "Bauchschieben" gearbeitet werden, dass ja eh gewünscht ist. Traineranweisung: "Schieb deinen Bauch lange nach vorne"

Oder "Schieb deine Füße ganz dicht am Trampolin entlang"

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