Spielformen

Aus Trampolinwiki
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Kofferpacken, Anbauen, etc.

Dieses Spiel trainiert, macht Spass und ist unglaublich flexibel. Die Springer verabreden einen maximalen Schwierigkeitsgrad pro Sprung. Der erste Turner zeigt einen Sprung, der zweite wiederholt diesen und hängt einen an, der dritte muss die beiden Sprünge absolvieren und wiederum einen anhängen und so weiter. Schafft jemand es nicht, einen weiteren Sprung an die vorangegangenen anzuhängen, scheidet er aus und muss warten, bis nur noch einer übrig bleibt, der die Übung absolviert hat. Der erste Aussteiger beginnt die nächste Runde.

Es werden wichtige Anforderungen des Trampolinturnens trainiert.

  • Die oft sehr ungewöhnliche Übung muss gelernt werden.
  • Neue Sprungkombinationen entstehen, die die einzelnen Sprünge festigen.
  • Die Anpassungsfähigkeit wird geschult.

Je nach Anspruch können verschiedene Absprachen getroffen werden, die das Spiel verändern:

  • Es gibt pro Runde einen Testlauf, für den letzten oder schwierigsten Sprung oder die Übung.
  • Jeder hat pro Runde oder pro Spiel einen Fehlversuch, bevor er endgültig rausfliegt.
  • Ausschluß bestimmter Sprünge (Unter L8-Niveau, keine Doppelsalti oder auch keine Fußsprünge)
  • Einbaupflicht für neue Sprünge (die besseren Springer lassen sich das nicht entgehen, sonst springt man halt selbst mit - wenn man kann)
  • Der neue Sprung wird nicht am Ende sondern am Anfang eingefügt.
  • Der neue Sprung kann an einer beliebigen Position eingefügt werden, Absprung- und Landeposition müssen in die Sequenz passen.

Manche ängstliche Aktive trauen sich im Rahmen dieses lockeren Wettstreits eher, neue Sprünge oder Kombinationen zu machen. Beim Training mit vielen Teilnehmern kann mit dieser Spielform die Intensität gesteigert werden.

Wandlaufen: So sieht es beim Profi aus.
Wandlaufen - auch zu zweit im Wechsel möglich!



Wandlaufen

Dies ist eine witzige Abwechselung zum normalen Training. Man federt aus dem Rücken mit den Füßen an einer Wand und macht dabei Schritte, also würde man die Wand hochlaufen. Das geht auch am Mattenberg.

Tip-top

Es sind zwei Aktive auf dem Trampolin und springen gleichzeitig, wobei sie immer einen halben Sprung versetzt landen sollten. Sie können auch Übungsteile turnen, wobei halbe Schrauben oder Sprünge, die nicht auf den Füßen landen, eine große Schwierigkeit darstellen.

Auskontern

(auch als "Müllern" bekannt) Wenn zwei Aktive gleichzeitig springen, behindern sie sich, wenn sie fast gleichzeitig landen: Ein Aktiver erhält mehr Schwung, der andere kommt kaum noch vom Tuch hoch - er wird ausgekontert.

Das Spiel nutzt diese Eigenschaft des Sprungtuches: Zwei Aktive legen eine Sprungreihenfolge fest (z.B. Sitzsprung - Bauchsprung - Rückensprung - Sprung in den Stand) und müssen sie gleichzeitig ununterbrochen springen. Durch geschickte Höhenvariation versucht jeder, den Anderen auszukontern und somit dessen Sprungfolge zu unterbrechen. Ein Spiel nur für Könner!

Sitzjonglieren

(auch als Dreier-Sitz bekannt) An diesem Spiel sind drei Aktive beteiligt: Zwei stehen auf der einen Seite des Sprungtuches, einer auf der anderen. Von der Seite, wo zwei Aktive stehen, springt einer einen weiten Sprung herüber auf die andere Seite und landet im Sitz. Er katapultiert den dort stehenden Aktiven hoch und verliert seinen ganzen Schwung. Während der hochgeschleuderte Aktive den Schwung nach vorne umsetzt und seinerseits auf der anderen Seite im Sitz neben dem dritten Aktiven landet, steht der erste Aktive blitzschnell auf und stellt sich an die Stelle, wo vorher der zweite Aktive gestanden hatte. Kurz darauf landet der dritte Aktive neben ihm. Nach einiger Übung kann ein flüssiger Kreislauf entstehen. Fortgeschrittene können auch andere Sprünge und Landungsarten

Sprünge erfinden

Neben den normierten Sprüngen gibt es eine Vielzahl von Sprüngen, die zwar nicht wettkampfgerecht sind, die aber dennoch turnbar sind. So können z.B. in einem Sprung eine Hocke und eine Grätsche geturnt werden. Oder eine halbe Schraube - Grätsche - halbe Schraube in einem Sprung. Oder bei einem Sprung muss über, vor und hinter dem Körper geklatscht werden. Die Kreativität kann sich hier voll entfalten, nur sollte dabei die Sicherheit nicht aus den Augen gelassen werden.

Buchstaben- und Zahlenspringen

Die Aktiven können mit ihrem Körper, den Armen und den Beinen Buchstaben oder Zahlen im Sprung darstellen, und die anderen Aktiven müssen erraten, was gesprungen wurde.

Fehlerspringen

Eine kleine Gruppe von 3 - 4 Aktiven springt an einem Trampolin. Einer macht einen Sprung vor und baut absichtlich einen Fehler ein. Die anderen springen diesen Sprung nach mit genau demselben Fehler. Die Aktiven wechseln sich dabei ab.

Seilspringen

Gebt den Kindern ein Springseil auf das Trampolin, und es muss nichts erklärt werden …

Die etwas aufwändigere Variante erfordert ein ca. 6 m langes Seil, das von zwei Aktiven , die auf den Weichböden stehen, längs über dem Tuch geschlagen wird. Ein Aktiver versucht, sich dem Rhythmus des Seils anzupassen, wobei auch die Seilschläger sich auf den Springer einstellen müssen.

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