Tuchgewöhnung

Aus Trampolinwiki
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Mit der Tuchgewöhnung kann man, je nach Zielgruppe, verschiedene Ansprüche verbinden.

Zunächst kann man unterscheiden zwischen der Gewöhnung beim ersten Betreten des Trampolins und der Verbesserung der Koordination bei erfahreneren Turnern. Natürlich können Übungen, die sich für die Erstgewöhnung eignen auch für die Verbesserung der Koordination nutzen, manchmal aber nicht umgekehrt.

Andere Kriterien sind die benötige Dauer, die Anzahl der Turner an einem Gerät, die Effektivität, Spaßfaktor und natürlich die zu erwartenden Erfahrungen.

Übung Erstgewöhnung Vorteile Nachteile Lerneffekte
Der Springer hat die Aufgabe zwischen den Sicherheitsmatten hin und her zu springen. Er soll so dicht wie möglich ran kommen ohne sie zu berühren. Sehr geeignet sehr schnell wenn nur einzelne die Übung machen sollen Als einzige Übung pro Runde langweilig Federwirkung des Tuches, Eigene Sprunghöhe, Größe des Tuches, wie gehe ich mit "wandern" um, was passiert wenn ich an den Rand komme, Schraubrichtung kann erkannt werden
Bietet sich nach obige Übung an: Vorwärts und rückwärts zwischen den Matten hin und her "Ohne Umdrehen" geeignet schnell, gut kombinierbar mit vorheriger Übung, bremst oft zu übermütige Springer Wie gehe ich mit "wandern" um
Als Gruppenerwärmung: Im Strom über alle Geräte mit verschiedenen Bewegungsformen: Gehen, federn, laufen, laufen mit hohen Knien (Nähmaschine), Rolle vorwärts und rückwärts, Baumstammrollen geeignet Kann als Erwärmung dienen, alle sind beschäftigt, kurze Pausen Absicherung der Geräte durch Hilfestellungen Federwirkung des Tuches
Der Springer startet aus der Sitzposition auf dem Kreuz und beginnt zu wippen bis er leicht abhebt, die Landung erfolgt jeweils mit Beinen, Gesäss und Händen gleichzeitig; dann soll der Springer nach links wandern bis auf die rote Tuchlinie, auf der Linie nach vorn, bis die Füsse fast die Abdeckung berühren, dann nach rechts auf die andere rote Linie und im gleichen Stil einmal rund um das Gerät. Die Füsse zeigen immer in die selbe Richtung, es gibt an den Ecken also keine Drehung. geeignet sicher, macht Spass, erweiterbar auf Wettrennen (zwei Springer, je auf einer roten Längslinie) Rhythmus, Körperhaltung, dynamischer Körpereinsatz
Basketball: Der Springer liegt in der Mitte des Tuchs auf dem Rücken, Beine umklammert in Hockposition, Kopf leicht angehoben, Blick zu den Knien. Der Leiter bringt den Aktiven mit Beineinsatz zum Wippen und Abheben und kann ihn wie einen Basketball mit den Armen halten; in der Luft wird die Lage mit den Armen korrigiert. Der Springer ist dabei passiv, er muss aber die Beine gut festhalten und bei der Landung den Nacken stützen. bedingt geeignet Macht Spass, gewöhnt an Hilfestellung und baut Vertrauen zum Leiter auf erfordert Nackenmuskulatur Gewöhnung ans Fluggefühl und die Rückenlandung
Seilspringen: Ein Aktiver springt allein mit dem Seil auf dem Trampolin. Auch mehrfache Durchschläge des Seils sind möglich. ungeeignet Macht viel Spaß und ist eine gute Abwechslung für zwischendurch, Zeitspanne frei wählbar nur für Fortgeschrittene Vertiefung des Gefühls für das eigene Gleichgewicht, Koordination Sprung und Armzug, Rhythmusgefühl

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