Verhalten am Trampolin

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Egal ob als Trainer oder Aktiver - man muss sehr aufmerksam sein, wenn man am Trampolin steht. Der Aktive muss genau beobachtet werden, um zu erkennen wo er hinspringen könnte. Falls der Aktive droht das Gerät zu verlassen, kommen die Hilfestellungen zum Einsatz.


Die Hilfestellung am Trampolin ist genau so wichtig wie die Sicherheitsmatten drum herum. Die Hilfestellung (mindestens eine Person pro Seite) ist dafür da, den Aktiven "aufzufangen", wenn er zu weit an die Seite springt und runter fallen könnte. Nun ist aber das Wort "auffangen" ein bisschen missverständlich, weil es kaum eine Person gibt, die einen Aktiven aus voller Höhe auffangen kann. Deswegen soll die Hilfestellung nur dafür sorgen, dass der Aktive nicht von dem Trampolin runter fällt. Sprich, wenn der Aktive in Richtung seitliche Abdeckung turnt, nimmt der Helfer die Hände und Arme hoch, und "schubst" den Aktiven gegebenenfalls wieder zurück auf das Gerät. Falls der Aktive nicht seitlich vom Trampolin fällt, sondern hinter den Sicherheitsmatten runter fällt, ist es auch die Aufgabe der Hilfestellung dort hin zu laufen und den Fall des Aktiven abzufangen. In den seltenen Fällen, in denen jemand tatsächlich das Gerät komplett verfehlt, versuchen die Hilfestllungen (je nach Vermögen) das wichtigste Körperteil vor dem Aufprall zu bewahren. Wir einigen uns auf den Kopf.

Im Wettkampf ist es Pflicht hinter den Sicherheitsmatten noch eine (oder mehrere) Matten auf den Boden zu legen. Außerdem kommen neben das Trampolin kleine Matten, Läufer oder ähnliches, sodass der Aktive nicht direkt auf den Boden fällt, falls er das Gerät unfreiwillig verlassen sollte. Es müssen dazu noch mindestens 2 Hilfestellungen mit ans Gerät kommen, aber nicht mehr als 4.

Damit die Hilfestellungen ggf. agieren können muss der Bereich um das Trampolin frei sein von allen Gegenständen. Das bedeutet, dass weder Schuhe noch Flaschen etc. am Gerät stehen dürfen. Als Kompromiss erlaube ich es dem Aktiven der gerade turnen soll seine Latschen (oder Schuhe) unter den Rahmen des Trampolins zu stellen. Eine Jacke oder Hose gegen das Auskühlen kann über die Kette am Rahmen gehängt werden. Diese Kompromisse sind sicher diskussionswürdig.

Es ist allen Menschen in der Halle verboten unter das Trampolin zu gehen. Dieses Verbot gilt sobald das Trampolin auf seinen Füßen steht und bis es wieder eingeklappt wird. Sollte mal etwas unter das Trampolin fallen zelebriere ich das Herausholen indem zumindest auf dem betreffenden Trampolin der Betrieb komplett gestoppt wird und das Gerät verlassen werden muss. Ich gehe nicht mal selbst unter das Gerät sondern hole oder stoße den Gegenstand mit den Füßen heraus. Je nach Verein ist es auch verboten die Geräteseite unter den Stirnmatten zu wechseln. Da es mir selbst schwer fällt mich daran zu halten (vor allem wenn 4 Trampoline in einer Reihe stehen) ist es bei mir erlaubt.

In Stichworten:

  • Der Übungsleiter muss ständig alle Geräte im Blick haben (kann auch aufgeteilt werden)
  • Sicherheitsstellung auf jeder Seite des Trampolins
  • Es spingt immer nur eine Person (außer bei besonderen Spielformen)
  • Auf der Abdeckung und den Sicherheitsmatten an den Stirnseiten dürfen weder Personen noch Gegenstände sein.
  • Jeglicher Schmuck ist verboten (Auch Lederbänder)
  • Beim Verlassen des Trampolins wird nicht gesprungen
  • Die Kleidung muss eng anliegend sein und darf keine harten Teile haben (wie Knöpfe und große Reißverschlüsse)
  • Lange Haare müssen zusammen gebunden werden
  • Wenn jemand unter ein Trampolin treten muss, wird dafür der gesammte Trainingsbetrieb gestoppt.
  • Speisen und Getränke sind am Gerät nicht erlaubt (auch Kaugummi)
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