Zweckgymnastik

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Ich verwende den Begriff Zweckgymnastik für Gymnastikübungen, die einen weiteren, trampolinspezifischen Zweck verfolgen. Einige der Übungen könnte man auch als "Trockenübung" bezeichnen.

Die Übungen können unabhängig von den Sprüngen, die die Aktiven gerade lernen angewendet werden.

Sitzposition

Die Turner und Turnerinnen sitzen in der Sitzposition und lernen dabei schon wie die Beine gehalten werden müssen und das man sich auf den Händen abstützt (und warum) wobei die Finger nach vorne zeigen sollen. Aus dieser Position kann der Po gehoben werden um den Pomuskel und den Lendenbereich zu kräftigen. Das kann als Vorbereitung für das Aufstehen gesehen werden.

Varianten:

  • Zusätzlich ein Bein heben, noch schwerer: das erhobene Bein seitlich abspreizen
  • Um die eigene Achse drehen, ohne den Po abzusetzen.

Rückensprung

Die Aktiven liegen auf dem Rücken und halten Arme und Beine gestreckt nach oben (Trainer: "So soll die Rückenlandung aussehen"). Nun können die Kinder versuchen sich mit gestreckten Beinen zur Kerze (also in Nackenlage den Körper nach oben strecken) hochzudrücken.

Varianten:

  • Ausgangslage wie oben. Die gestreckten Beine werden in kleinen Impulsen zur Decke geschoben (Bauchmuskelkräftigung).
  • Mit den Händen 10, 20 oder 100 mal an die Füße fassen (Achtung! Dies ist nicht die Bewegung für das Aufstehen. Im Gegenteil).

Schraubrichtung über Kopf

Aufschwingen in den Handstand (ggf. mit Hilfestellung). Die Aktiven können sich (je nach Fähigkeit) mit halber Schraube wieder auf die Füße fallen lassen um sich die Schraubrichtung und die Orientierung im Barani a klar zu machen. Die Übung dient der Kräftigung des Schultergürtels für das Armestellen und der Körperspannung im Allgemeinen.

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